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  • Ms-159 Diplomatic transcription
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  • Ms-159,17r[2]et17v[1]et18r[1]
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  ​ 
  Nimm nun die Regel: ein Beweis der Beweisbarkeit von p gilt als Beweis von p. Ist dies ˇnicht selbstverständlich? Kann ich vernünftigerweise etwas andres tun, als den Beweis der Beweisbarkeit als Beweis von p zu akzeptieren? Aber was für eine seltsame logische Situation?!
Ms-159,17v
Ist hier etwas meinem ‘gesunden Menschenverstand’
gegeben
anheimgestellt
überlassen
; oder bin ich (denknotwendig) gezwungen, dies anzuerkennen? // durch eine Denknotwendigkeit gezwungen den Beweis den Beweis. von Πp als Beweis von p anzuerkennen. //
  Aber wie, wenn ich sage: [n|N]un, dieser Satz ist jedenfalls sehr plausibel // ein sehr plausibles Denkgesetz // & man kann ihn daher den übrigen Axiomen der
Ms-159,18r
18
Logik zugesellen. Es ist dann eine ˇetwas andere⌊,⌋ ˇerwe⌊i⌋terte Logik, aber auch eine
ganz
sehr
plausible; die jedenfalls dem allgemeinen Gebrauch vollständig entspricht[?|.] (Und könnte man der Logik auch den Satz beifügen:
“Der Teil ist kleiner als das Ganze”
“Alle Körper streben zur Erde”
, weil auch er unsern Anschauungen vollkommen entspricht?)


 

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




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