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Man kann definieren
(∃x) φx
(∃x,y) φx ∙ φ y ∙ ~ (∃ x,y,z) φx ∙ φ y ∙ φ z
≝ (∃n [φ|x],y) φx ∙ φ y = ∃n ∣∣x) φx

ebenso
(∃ x,y,z) φx ∙ φ y ∙ φ z ∙ ~ ‒ ‒ ‒
= (∃n ∣∣∣ x) φx etc.

Man kann dann zeigen daß
(∃n∣∣∣∣∣ x) φx ∙ (∃n ∣∣∣ x) ψ x ∙ ◇◇◇ ~ ∃ x) φx ∙ ψ x
. ⊃ .
(∃n∣∣∣∣∣ x) φx ⌵ ψ x
eine Tautologie ist. Hat man damit den Arithmetischen Satz ∣∣ & ∣∣∣ = ∣∣∣∣∣◇◇◇ gezeigt? Nein Natürlich nicht. Man hat ◇ auch nicht
Ms-153b,44v
gezeigt daß

(∃n ∣∣ x) φx ∙ (∃n ∣∣∣ x) φx ∙ Ind
. ⊃ .
(∃n ∣∣ + ∣ ∣ ∣ x) φx ⌵ ψx

    eine Tautologie ist, denn von der
Summe
Addition
∣∣ + ∣∣∣ war vorläufig gar keine Rede.
˃❘ Nun kann man aber
sehen
zeigen
daß man den Ausdruck „rechts von . ⊃ .” der das ganze zu einer
Taut.
macht immer dadurch erhält daß man in der Klammer die Buchstaben setzt die durch den Kalkül
    x y z u v w r s t
    x' y' x' y' z'

     gefunden werden
Ms-153b,45r
oder eine Gruppe von Strichen die durch Aneinanderreihung der beiden linken Gruppen entsteht. Daß also allgemeiner für
(∃n n x) φ x ‒ ‒ ‒ (∃n m x) –
⊃
(∃n n + m x) φx ⌵ φ [x|y]


Hier hat es [s|S]inn die rechte Zahl m + n zu Schreiben denn dies drückt ein Gesetz aus. Dagegen hatte es keinen statt ∣∣∣∣∣ ∣∣ + ∣∣∣ zu schreiben dar man ebensogut ∣ + ∣∣∣∣ oder ∣∣∣∣∣ schreiben könnte.
    Es hat dagegen Sinn nach dieser allgemeinen
Ms-153b,45v
Regel zu schreiben
(∃ 2x ‒ ‒ ‒ (∃ 3x)
(∃ 2 + 3x)
Wenn man (sozusagen) noch nicht weiß was 2 + 3 ergeben wird denn 2 + 3 hat nur sofern einen Sinn als es noch auszurechnen ist [ als es noch ausgerechnet werden
muß
kann
. ]
    Daher hat die Gleichung
    ∣∣ + ∣∣∣ = ∣∣∣∣∣ nur dann einen Sinn wenn das Zeichen ∣∣∣∣∣ so wiedererkannt
wird
werden kann
wie das Zeichen 5.

 

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




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