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  • Ms-130,221[4]et222[1]et223[1] Diplomatic transcription
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30.7.46.
Wie lernt Einer ein Stück Zucker “Zucker” benennen? Wie der Aufforderung “Gib mir ein Stück Zucker” folgen? Wie die Worte “Bitte um ein Stück Zucker” – also den Ausdruck des Wunsches?! Wie den Ausdruck || Befehl “Wirf!” verstehen; & wie den Ausdruck der Absicht “Ich werde
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jetzt werfen”? Wohl, – die Erwachsenen mögen es dem Kind vormachen, das Wort aussprechen & gleich darauf werfen, – aber nun muß das Kind das nachmachen. (“Aber das ist doch nur der Ausdruck der Absicht, wenn das Kind wirklich die Absicht im Geiste hat!” – Aber wann sagt man denn, dies sei der Fall?) Und wie lernt es den Ausdruck gebrauchen “Ich war damals im Begriffe zu werfen? Und wie weiß man, daß es damals wirklich in jenem Seelenzustand war, den ich “im Begriffe sein …” nenne? Nachdem ihm diese || die & die Sprachspiele beigebracht wurden, gebraucht es bei diesen || den & den Anlässen diese || die Worte die die Erwachsenen in solchen Fällen ausgesprochen haben, oder es gebraucht
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eine primitivere || spontane Ausdrucksweise, die aber die wesentlichen Beziehungen auf früher Gelerntes || das früher Gelernte enthält, & die Erwachsenen ersetzen (nun) die primitivere durch die regelrechte Ausdrucksweise.

(2015–) Wittgenstein Source Bergen Nachlass Edition (WS-BNE). Edited by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen under the direction of Alois Pichler. In: Wittgenstein Source, curated by Alois Pichler (2009–) and Joseph Wang-Kathrein (2020–). (N) Bergen: WAB.




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