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168.
Dies ist natürlich
nicht so daß das Volk glaubt, der Herrscher habe diese Kräfte,
der Herrscher aber sehr wohl weiß daß er sie nicht hat oder es
nur dann nicht weiß wenn er ein Schwachkopf oder Narr ist.
Sondern die Notion von seiner Kraft ist natürlich schon so
eingerichtet, daß sie mit der Erfahrung – des Volkes &
seiner – übereinstimmen kann. Daß dabei
irgend eine Heuchelei eine Rolle
spielt
ist nur wahr, sofern sie überhaupt bei dem meisten
was Menschen tun nahe liegt.
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| | | | | |
169 Wenn ein Mensch in unserer
(oder ˇdoch meiner) Gesellschaft zu viel lacht so presse
ich ˇhalb unwillkürlich die Lippen zusammen, als
glaubte ich ihn die seinen dadurch zusammenhalten zu
können.
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170
Der Unsinn ist hier,
daß Frazer es so
darstellt als hätten diese Völker eine vollkommen falsche
(ja wahnsinnige) Vorstellung vom Laufe der Natur, während
sie nur eine merkwürdige Interpretation der
Phänomene besitzen.
D.h. Ihre Naturkenntnis, wenn
sie sie niederschrieben würde von der unsern sich nicht
fundamental unterscheiden. Nur ihre
Magie ist anders.
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| | | | | |
171
„A network of
prohibitions & observances of which the intention is not to
contribute to his dignity …” Das
ist wahr & falsch. Freilich nicht die Würde
des Schutz der Person wohl aber die – sozusagen
– natürliche Heiligkeit der Gottheit in ihm.
| | |
| | | | | | So einfach es klingt: der Unterschied
zwischen Magie & Wissenschaft kann daher
dahin ausgedrückt werden, daß es in der Wissenschaft einen Fortschritt gibt, aber nicht
in der Magie. Die Magie hat keine Richtung der
Entwickelung ˇdie in ◇◇◇ ihr
selbst. liegt.
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| | | | | |
179 Wievielmehr Wahrheit darin daß der Seele
dieselbe Multiplizität gegeben wird wie dem Leib als in einer
modernen verwässerten Theorie.
Fr. merkt nicht daß wir da
Platos &
Schopenhauers Lehre vor
uns haben.
| | |
| | | | | | Alle kindlichen (infantilen)
Theorien) finden wir in der heutigen Philosophie
wieder; nur nicht mit dem Gewinnenden des Kindlichen.
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| | | | | |
614
Das Auffallendste schint mir
außer den Ähnlichkeiten die Verschiedenheit aller
dieser Riten zu sein. Es ist eine Mannigfaltigkeit
von Gesichtern mit gemeinsamen Zügen die da & dort
immer wieder auftauchen. Und was man tun möchte ist
Linien ziehen die die gemeinsamen Bestandteile verbinden.
Es fehlt dann noch ein Teil der Betrachtung & es ist der,
welcher dieses Bild mit unsern eigenen Gefühlen &
Gedanken in Verbindung bringt. Dieser Teil gibt der
Betrachtung ihre Tiefe.
| | |
| | | | | | In allen diesen
Gebräuchen sieht man allerdings etwas, der
Ideenassoziation
[Ä|ä]hnliches ˇ& mit
ihr verwandtes. Man könnte
von einer Assoziation der Gebräuche reden.
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| | | | | |
618
Nichts spricht
dafür, warum das Feuer mit solchem Nimbus umgeben sein
sollte. Und, wie seltsam, was heißt es eigentlich
„es schien vom Himmel gekommen zu sein”? von
welchem Himmel. Nein, es ist gar nicht
selbstverständlich, daß das Feuer so betrachtet wird; –
aber es wird eben so betrachtet.
| | |
| | | | | |
618
Hier scheint die
Hypothese erst der Sache Tiefe zu geben.
Und man kann sich
an die Erklärung des seltsamen Verhältnisses von
Siegfried &
Brunhild im neuen
Nibelungenlied
erinnern. Nämlich daß
Siegfried
Brunhilde schon früher einmal
gesehen zu haben scheint. Es ist nun klar daß was diesem
Gebrauch Tiefe gibt sein Zusammenhang mit dem Verbrennen
eines Menschen ist. Wenn es bei irgendeinem Fest Sitte
wäre, daß Menschen (wie beim
Roß-&-Reiter-Spiel auf einander reiten
so würden wir darin nichts sehen als eine Form des Tragens, die
an das Reiten des Menschen auf einem Pferd erinnert; –
wüßten wir aber daß es unter vielen Völkern Sitte
gewesen wäre ˇetwa Sklaven als Reittiere zu benützen
& so beritten gewisse Feste zu feiern, so würden wir
jetzt in dem harmlosen Gebrauch unserer Zeit etwas Tieferes &
weniger Harmloses
Die Frage ist: haftet dieses – sagen wir – Finstere dem
Gebrauch des Beltane Feuers wie er vor 100 Jahren
geübt wurde (an sich) an, oder nur dann, wenn die
Hypothese seiner Entstehung sich bewahrheiten
sollte[?| .] Ich glaube es ist offenbar die innere
Natur des
ˇ
Gebrauchs selbst die uns finster anmutet, & die uns
bekannten Tatsachen von Menschenopfern weisen nur die
Richtung in der wir den Gebrauch ansehen sollen.
Wenn ich von der inneren Natur des Gebrauchs rede meine
ich alle Umstände ◇◇◇, in denen er geübt
wird & die in dem Bericht von so einem Fest nicht enthalten
sind da sie nicht sowohl in bestimmten Handlungen bestehen die das
Fest von andern unter charakterisieren als in dem was man
den Geist des Festes nennen könnte welcher beschrieben würde
indem man z.B. die Art
der von Leuten beschriebe die daran T
teilnehmen, ihre übrige Handlungsweise,
d.h. ihren Charakter; die Art der Spiele die sie
sonst spielen. Und man würde dann sehen daß
das Finstere im Charakter dieser Menschen selbst liegt.
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| | | | | |
619 Hier sieht etwas aus wie die Überreste
eines Losens. Und durch diesen Aspekt gewinnt es
plötzlich Tiefe. Würden wir erfahren, daß der
Kuchen mit den Knöpfen in einem bestimmten Fall etwa
ursprünglich zu Ehren eines Knopfmachers zu seinem
Geburtstag gebacken worden sei & sich der Gebrauch dann in
der Gegend erhalten habe, so würde dieser Gebrauch
tatsächlich alles „Tiefe” verlieren es sei denn
daß es in seiner gegenwärtigen Form an sich
liegt. Aber man sagt in so einem Fall oft: „dieser
Gebrauch ist offenbar uralt”. Woher
weiß man das? Ist es nur weil man historisches Zeugnis
über derartige alte Gebräuche hat? Oder hat es
noch einen andern Grund, einen den man durch Interpretation
gewinnt? Aber auch, wenn die vorzeitliche Herkunft des
Gebrauchs & die Abstammung von einem finstern Gebrauch
historisch erwiesen ist, so ist es doch möglich daß der
Gebrauch heute gar nichts mehr
finsteres an sich hat, daß nichts von dem
vorzeitlichen Grauen an ihm hängen
geblieben ist.
Vielleicht wird er heute nur mehr von Kindern geübt die im
Kuchenbacken & Verzieren mit Knöpfen
wetteifern Dann liegt das Tiefe also nur im Gedanken an
jene Abstammung.
Aber diese kann doch ganz unsicher sein
& man möchte sagen: „wozu sich über eine so
unsichere Sache ” (wie
eine rückwärts schauende Kluge
Else). Aber solche Sorgen sind
es nicht. – Vor allem: woher die Sicherheit daß ein
solcher Gebrauch uralt sein muß (was sind unsre Daten, was ist
die Verification)? Aber haben wir
denn eine Sicherheit[?| ,] können wir uns nicht darin
irren & des Irrtums ˇhistorisch überführt
werden? Gewiß, aber es bleibt dann noch immer etwas,
dessen wir sicher sind. Wir würden ˇdann sagen
„Gut in diesem einen Fall mag die Herkunft
anders sein, aber im allgemeinen ist sie sicher die
vorzeitliche”. Was uns dafür
Evidenz ist, das muß die Tiefe dieser Annahme
enthalten. Und diese Evidenz ist wieder eine
ˇnicht-hypothetische psychologische.
Wenn ich nämlich sage: das Tiefe
diesem Gebrauch liegt in seiner
Herkunft wenn sie sich so zugetragen hat. So
muß liegt also entweder das Tiefe in dem Gedanken an so
eine Herkunft oder das Tiefe ist ˇselbst nur hypothetisch
& man kann nur sagen: Wenn es sich so
zuge tragen hat so war das eine
finstere tiefe Geschichte. Ich will sagen: Das
Finstere, Tiefe liegt nicht darin, daß es sich mit der Geschichte
dieses Gebrauches so verhalten hat, denn vielleicht hat es
sich gar nicht so verhalten; auch nicht darin, daß es sich
vielleicht oder wahrscheinlich so verhalten hat, sondern in dem was
mir Grund gibt, das anzunehmen. – Ja woher
überhaupt das Tiefe & Finstere im Menschenopfer?
Denn sind es nur die Leiden des Opfers die uns den Eindruck
machen? Krankheiten aller Art die mit ebensoviel
Leiden verbunden sind, rufen diesen Eindruck doch nicht
hervor. Nein, dies Tiefe & Finstere versteht sich
nicht von selbst wenn wir nur die Geschichte der äußeren
Handlung erfahren, sondern wir tragen es wieder hinein
aus einer Erfahrung in unserm Innern. Die Tatsache,
daß das Los durch einen Kuchen gezogen wird hat (auch) etwas
besonders schreckliches (beinahe wie
der Verrat durch einen Kuß) & daß uns das besonders
schrecklich anmutet hat wieder eine wesentliche Bedeutung
für die Untersuchung solcher
Ge-bräuche
([eines solchen Gebrauchs])
Es ist, wenn ich so einen Gebrauch sehe, von ihm höre,
wie wenn ich sehe einen Mann sehe
bei d
geringfügigem Gelegenheit einem
geringfügigen Anlaß |
streng mit einem andern spricht,
& aus dem Ton ˇder
Stimme & dem Gesicht
den Eindruck erhalte merke | daß dieser Mann bei gegebenem Anlaß furchtbar sein
kann. Der Eindruck den ich hier erhalte, kann ein
sehr tiefer & außerordentlich ernster sein.
| | |
| | | | | | Die Umgebung einer
Handlungsweise.
| | |
| | | | | | Eine
Annahme
Überzeugung liegt jedenfalls den Annahmen
über den Ursprung des Beltanefestes –
z.B. – zu Grunde; die ist daß solche
Feste nicht von einem Menschen, zu sozusagen aufs
Geratewohl, erfunden werden, sondern eine unendlich viel breitere
Basis brauchen um sich zu erhalten. Wollte ich ein Fest
erfinden, so würde es baldigst aussterben oder aber solcher Weise
modifiziert werden daß es einem allgemeinen Hang der Leute
entspricht.
| | |
| | | | | | Was aber wehrt
sich dagegen anzunehmen das Beltanefest sei immer in
der gegenwärtigen (oder jüngstvergangenen) Form
gefeiert worden? Man möchte sagen: Es ist zu
sinnlos um so erfunden worden zu sein. Ist es nicht, wie wenn ich
eine Ruine sehe & sage: das muß einmal ein Haus gewesen
sein, denn niemand würde einen so beschaffenen Haufen behauener
& unregelmäßiger Steine errichten?
Und wenn gefragt würde: Woher weißt du
das? , so könnte ich nur sagen: Meine
Erfahrung mit den Menschen lehrt es mich. Ja selbst da wo
sie wirklich Ruinen bauen nehmen sie die Formen von eingestürzten
Häusern her.
| | |
| | | | | | Man
könnte auch so sagen: Wer uns mit der Erzählung vom
Beltanefest einen Eindruck machen wollte brauchte
jedenfalls die Hypothese von seiner Herkunft nicht zu äußern,
sondern er brauchte uns nur das Material (das zu dieser Hypothese
führt) vorlegen & nichts weiter dazu sagen.
Nun möchte man vielleicht sagen:
„Freilich, weil der Hörer, oder Leser, den
Schluß selber ziehen wird!” Aber muß er
diesen Schluß explizite ziehen?
also, überhaupt ziehen?
Und was ist es denn für ein Schluß? Daß das
oder jenes wahrscheinlich ist?! Und wenn
er den Schluß selber ziehen kann, warum wie soll ihm
der Schluß einen Eindruck machen? was ihm den Eindruck
macht muß doch das sein was er nicht gemacht
hat! Impressioniert ihn also erst die geäußerte
oder geda Hypothese (ob von ihm oder andern
geäußert) oder schon das Material zu ihr?
Aber könnte ich da
nicht ebensogut fragen: Wenn einer um ich sehe
wie einer umgebracht wird, – impressioniert mich da
einfach, was ich sehe oder erst die Hypothese daß hier ein Mensch
umgebracht wird? Aber es ist ja nicht einfach der
Gedanke an die mögliche Herkunft des
B. welche den Eindruck
mit sich führt sondern, was man die ungeheure
Wahrscheinlichkeit dieses Gedankens . Als das was vom
Material hergenommen ist. So wie das
B. auf uns
gekommen ist, ist es ja ein Schauspiel &
ähnlich wie wenn Kinder Räuber spielen.
Aber doch nicht so. Denn wenn es auch abgekartet
ist daß die Partei die das Opfer rettet gewinnt, so hat
doch was geschieht noch immer einen Temperamentszusatz den die
bloße schauspielerische Darstellung nicht hat. –
Aber auch wenn es sich bloß um eine ganz kühle Darstellung
handelte, würden wir uns doch beunruhigt fragen: was soll diese
Darstellung, was ist ihr Sinn?! Und sie
könnte uns abgesehen von jeder Deutung dann durch ihre
eigentümliche Sinnlosigkeit beunruhigen. (Was
zeigt, welcher Art der Grund so einer Beunruhigung sein
kann) Würde nun etwa eine harmlose Deutung
gegeben: Das Los werde einfach
geworfen, damit man das Vergnügen hätte jemandem damit
drohen zu können ins Feuer geworfen zu werden was nicht
angenehm sei; so wird das
B. allerdings viel
ähnlicher einem jener Belustigungen wo einer der
Gesellschaft gewisse Grausamkeiten zu erdulden hat & die so
wie sie sind ein Bedürfnis befriedigen. Und das
B. würde durch so
eine Erklärung auch wirklich jedes Geheimnisvolle verlieren, wenn
es eben nicht selbst ◇◇◇ in der Handlung wie in der Stimmung
von solchen gewöhnlichen Räuberspielen
etc. abwiche. Ebenso, daß
Kinder an gewissen Tagen einen Strohmann verbrennen, auch wenn
dafür keine Erklärung gegeben würde könnte uns
beunruhigen. Seltsam daß ein Mensch
festlich ˇvon ihnen verbrannt werden sollte! Ich
will sagen: die Lösung ist nicht beunruhigender als das
Rätsel. Warum soll es aber nicht wirklich
nur (oder doch zum Teil) der Gedanke sein der mir den
Eindruck gibt? Sind denn Vorstellungen nicht
furchtbar? Kann mir bei dem Gedanken daß der
Kuchen mit den Knöpfen einmal dazu gedient hat das
Todesopfer auszulosen nicht schaurig zumut
? Hat nicht der
Gedanke etwas Furchtbares? – Ja aber das was ich in jenen Erzählungen sehe
gewinnen sie doch durch die Evidenz auch durch solche die damit nicht
unmittelbar verbunden zu sein scheint, durch den Gedanken an den
Menschen & seine Vergangenheit durch all das Seltsame,
das ich in mir & dem Andern sehe,
gesehen & gehört habe.
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| | | | | |
640 Das kann man sich sehr gut
–
& als Grund wäre
etwa angegeben worden, daß die Schutzheiligen sonst gegeneinander
ziehen würden & daß nur einer die Sache dirigieren
könne. Aber auch das wäre nur eine
(nachträgliche) Ausdeutung des Instinkts.
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| | | | | | Alle diese verschiedenen
Gebräuche zeigen daß es sich hier nicht um die Abstammung des
einen vom andern handelt sondern um einen
gemeinsamen Geist. Und man könnte alle diese
Zeremonien selber erfinden (erdichten). Und der
Geist aus dem man sie erfände wäre eben ihr gemeinsamer
Geist.
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| | | | | |
641. Die Verbindung von
Krankheit & Schmutz. „Von einer Krankheit
reinigen”.
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| | | | | | Es
liefert eine einfache kindliche Theorie der Krankheit daß sie
ein Schmutz ist der abgewaschen werden kann.
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| | | | | | Wie es „infantile Sexualtheorien
gibt” so überhaupt infantile Theorien.
Das heißt aber nicht daß alles was ein Kind tut aus
einer infantilen Theorie als
seinem Grund hervorgegangen ist.
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| | | | | |
Das Richtige & Interessante ist nicht zu sagen das
ist aus dem hervorgegangen, sondern: es könnte so
hervorgegangen sein.
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| | | | | |
643 Daß das
Feuer zur Reinigung
gebraucht wurde ist klar. Aber nichts kann wahrscheinlicher
sein als daß die denkenden Menschen
Reinigungszeremonien auch wo sie ursprünglich nur als
solche gedacht gewesen wären später mit der Sonne in
Zusammenhang gebracht haben. Wenn sich einem
Menschen ein Gedanke aufdrängt
(Feuer-Reinigung)
& einem ein anderer (Feuer-Sonne)
was kann wahrscheinlicher sein, als daß sich einem Menschen beide
Gedanken aufdrängen werden. Die Gelehrten die immer
eine Theorie haben möchten!!!
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| | | | | | Die gänzliche
Zerstörung durch das Feuer anders als durch Zerschlagen
Zerreißen etc. muß den Menschen aufgefallen
sein.
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| | | | | | Auch wenn man
nichts von
einer solchen Verbindung des Reinigung & Sonne Gedankens
wüßte könnte man annehmen, daß er irgendwo wird
aufgetreten sein.
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680
„soul-stone” Da
sieht man wie eine solche Hypothese arbeitet.
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681 Das würde darauf
deuten, daß hier
eine Wahrheit zu Grunde liegt & kein Aberglaube.
(Freilich ist es dem dummen Wissenschaftler gegenüber
leicht in den Geist des Widerspruchs zu verfallen.)
Aber es kann sehr wohl sein daß der völlig enthaarte Leib
uns in irgend einem Sinne den Selbstrespekt zu verlieren
verleitet.
(Brüder
Karamasoff) Es
ist gar kein Zweifel daß eine Verstümmelung die uns in unseren
Augen unwürdig, lächerlich, aussehen
macht uns allen Willen rauben kann uns zu
verteidigen. Wie verlegen werden wir manchmal – oder
doch viele Menschen (ich)– durch unsere physische oder aesthetische
Inferiorität.
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